Pocketbong Glossar

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Lachgas

Lachgas - Distickstoffoxid - ist ein farbloses Gas mit süßlichem Geruch. Wird Lachgas als Schnüffelstoff inhaliert, so tritt nach wenigen Sekunden ein Rausch ein, bei dem schwache Halluzinationen, Wärme- und Glücksgefühle empfunden werden. Der Rauschzustand hält allerdings nur wenige Minuten an. Ab einem Anteil von 90 % in der Atemluft werden Konsumenten bewusstlos. Durch den Sauerstoffmangel kann das Gehirn geschädigt werden. Chronischer Missbrauch erhöht zudem die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit.

Lady Mary Jane

Szenebegriff für Marihuana

Libanese

Haschisch aus dem Libanon. Seine Wirkung ist schwach, kraftlos, stumpf, ermüdend und vergänglich. Dieses Hasch gibt es immer noch, aber seltener.

Liquid Ecstasy

GHB (Gamma-hydroxybutyrat), meist in flüssiger Form konsumierte, synthetisch hergestellte illegale Partydroge, die nichts mit Ecstasy zu tun hat. Wird teilweise bewußt zur Wirkungsverstärkung anderer Drogen eingesetzt, obwohl hier erhebliche Gefahren bestehen, wobei die atemlähmende Wirkung zusammen mit Opiaten oder Alkohol zu Todesfällen geführt hat.

Lösungsmittel

Siehe Schnüffelstoffe

LSD

Lysergsäurediethylamid, abgekürzt LSD wurde 1943 vom Schweizer Chemiker Albert Hofmann entdeckt. LSD ist eine halbsynthetische Droge, da die Lysergsäure ein natürlicher Wirkstoff des Mutterkorn ist, einem Pilz, der in Getreideähren schmarotzt. Hofmann hat der Lysergsäure des Mutterkorns nur eine Diäthylamid-Gruppe hinzugefügt. LSD wird in Form von kleinen, mit verschiedenen Motiven bedruckten “Pappen” (Löschpapier oder Filzplättchen) oder als kleine Pillen (“Mikros”) verkauft. Der Wirkstoffgehalt kann dabei stark schwanken. Als Halluzinogen intensiviert und verfremdet LSD die Sinneswahrnehmungen und das Raum-Zeit-Empfinden.



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